Phänomene im Alltag entstehen meistens in Beziehungen

Auch in Beziehungen sind wir mit Beziehungen konfrontiertWie im Eingangsartikel zu dieser Kategorie beschrieben, wende ich mich hier im Beziehungs-Blog Phänomenen im Alltag zu, die durch unsere Mitmenschen erzeugt werden.

Sobald einer unserer Mitmenschen sich uns gegenüber irgendwie verhält oder etwas zu uns sagt, sind wir mit einem Beziehungs-Phänomen konfrontiert.

Phänomene im Alltag in Beziehungen

Phänomene im Alltag werden meistens durch unsere Mitmenschen, also innerhalb unserer Beziehungen, erzeugt. Diese Phänomene, mit denen wir durch Verhalten oder Aussagen unserer Mitmenschen im Privaten oder Beruflichen konfrontiert werden, beinhalten oft Teilphänomene.

Gespräche als Phänomene im Alltag mit Teilphänomenen

Wenn wir ein längeres Gespräch mit einem unserer Mitmenschen führen, werden wir durch jede Aussage unseres Gegenüber mit einem Teilphänomen konfrontiert. Am Ende eines Gesprächs ergibt die Summe dieser Teilphänomene ebenfalls ein Phänomen.

Störungen-in-Beziehungen-erzeugen-besondere-PhänomeneSolange wir in unseren Beziehungen keine Störungen erleben, ob im Privaten oder Beruflichen, ist dieser Umstand nicht so wichtig.

Dies ändert sich, wenn wir in Beziehungen Schwierigkeiten erleben oder unzufrieden werden bzw. sind.

Verhaltensweisen unserer Mitmenschen sind sehr vielfältig. Durch gesellschaftliche Entwicklungen, die weniger Verhaltensnormen zur Folge haben, werden wir entsprechend in Gesprächen mit mehr Verhaltensweisen konfrontiert. Gleichzeitig werden wir mit Äußerungen konfrontiert.

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In entspannten Phasen innerhalb einer Beziehung funktioniert unsere Kommunikation im allgemeinen recht gut.

Wenn Sie sich allerdings innerhalb einer Ihrer Beziehungen(z.B. mit Ihrem Partner, Ihrer Partnerin, einer Freundin, einem Freund, Ihren Eltern usw.) in einer schwierigen Phase befinden, kann ein Gespräch zur Verständigung eine große Herausforderung werden.

Gespräche als Phänomene mit diversen TeilphänomenenVielzahl an Teilphänomenen

Ein Gespräch zeichnet sich dadurch aus, dass Sie sowohl als Sender auch als Empfänger auftreten.

Als Empfänger erleben Sie immer dann ein Phänomen, wenn Sie eine Nachricht empfangen. Eine Nachricht kann durch den Sender, Ihr Gegenüber, durch eine Geste, eine Mimik, einen Satz oder durch anderes Verhalten, erzeugt werden.

Sie können sich denken, dass bei einem Gespräch, dass z.B. 15 Minuten dauert, schnell 50 Phänomene zusammen kommen können, mit denen Sie konfrontiert werden.

Als Empfänger sind Sie bei jedem Teilphänomen gefordert, dieses zu verarbeiten und anschließend in irgendeiner Weise zu reagieren.

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Auch wenn Sie nicht reagieren, reagieren Sie und erzeugen Ihrerseits für Ihren Gegenüber ein Teilphänomen.

Damit möchte ich sagen, dass Sie keine Möglichkeit haben, einem Teilphänomen aus zu weichen.

Als ein Teil des Gesprächs sind Sie zu 50% für den Verlauf des Gesprächs verantwortlich. Diese 50% fallen Ihnen immer dann zu, wenn Sie als Empfänger eine Nachricht verarbeiten oder wenn Sie eine Nachricht senden.

Mit jedem Phänomen, mit dem Sie konfrontiert werden, wird Ihre Fähigkeit sich selbst wahrzunehmen, angesprochen.

Fazit

Wenn Sie ein Gespräch beendet haben, waren Sie mit einer Vielzahl an Phänomenen konfrontiert. Das Gespräch an sich in seiner Ganzheit stellt ebenfalls ein Phänomen dar. Es kann sein, dass das Ergebnis des Gesprächs oder das Ausbleiben eines Ergebnisses für Sie auch ein Phänomen ist, mit dem Sie konfrontiert werden.

Die Vielzahl an Phänomenen in einem Gespräch kann die eigene Selbstwahrnehmung erheblich erschweren. Ein Gespräch kann ein Phänomen im Alltag sein, dass durch seine Komplexität mehr mit uns macht als uns bewusst wird.

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