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Ihr Partner lügt Sie an und Ihre Selbstwahrnehmung

Erstellt von Michael Ueberschaer am 24.10.2016, 11:45

 

Wenn wir mit Phänomenen in unseren Beziehungen konfrontiert werden, können dafür auch Verhaltensweisen unseres Partners oder unserer Partnerin verantwortlich sein.

Dies gilt auch, wenn unser Partner uns anlügt.

Im Folgenden möchte ich mich mit der dabei notwendigen Selbstwahrnehmung widmen.

Ihr Partner oder Ihre Partnerin lügt Sie anIhr Partner oder Ihre Partnerin lügt Sie an

Wenn Sie mit diesem Phänomen konfrontiert werden, kommt es zunächst darauf an, dass Sie sich selbst wahrnehmen.

Das bedeutet, dass Sie wahrnehmen sollten, welche Gefühle sich bei Ihnen einstellen.

In der Infografik finden Sie diverse Gefühle, die sich situationsbezogen richtiger Weise bei Ihnen einstellen können.

Sie könnten (Auszug)
 

  • schockiert
  • gekränkt
  • verzweifelt
  • verunsichert
  • ohnmächtig
  • ratlos
  • hilflos


sein.

Diese Gefühle sind sämtlich unangenehm. Damit verbunden ist, dass Sie diese Gefühle möglichst loswerden möchten.

Da Sie mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin eine enge Beziehung führen (geführt haben), ist das Verhalten Ihres Partners* für Sie vielleicht darüber hinaus nicht nachvollziehbar. In der Infografik finden Sie deshalb unterhalb der Liste möglicher Gefühle den Satz:

Ich verstehe nicht.

Wenn Sie das Verhalten Ihres Partners tatsächlich nicht verstehen, dann befinden Sie sich zusätzlich in einem unangenehmen Zustand. Ich spreche hier bewusst nicht von einem Gefühl, denn etwas oder jemanden nicht zu verstehen, ist kein Gefühl. Und dennoch wären Sie damit zusätzlich gefordert. Wenn wir unseren Partner nicht verstehen, sind wir oft versucht, dennoch eine Erklärung zu finden.

Hier könnte dies, wie in der Grafik ganz unten zu lesen, sein:

"Mein Partner hält mich für einen Idioten"

Natürlich ist dies nicht grundsätzlich aus zu schließen.

Interpretation zur Ablenkung von uns selbst

Bedenken Sie jedoch, dass Sie mit derlei Gedanken und Spekulationen den Fokus auf sich selbst verlieren. Die Folgen sind zunächst einmal, dass Sie nicht mitbekommen, wie unangenehm das Verhalten Ihres Partners auf Sie wirkt.

Auf der anderen Seite sollten Sie im Kontakt mit Ihrem Partner in der Lage sein, Ihre Gefühle zu benennen und zwar so, dass Ihr Befinden mit Ihren Gefühlen bei Ihrem Partner ankommt.
Dies kann Ihnen nur gelingen, wenn Sie Ihre Gefühle merken. Notwendig ist dafür auch, dass Sie sich Ihre Gefühle erlauben.