Werbung

4 Ohren Modell - Ich-Ebene - Selbst-Offenbarung
Wichtige Ebene von 4 Ebenen Das 4 Ohren Modell zeigt, dass unsere Nachrichten, die wir senden, maximal...
Mehr lesen
Erziehung bedeutet Verantwortung - Schwimmen lernen
Es sollte eigentlich klar sein, welche Aufgaben es mit sich bringt, Kinder zu erziehen. Es sollte.... Schwimmtrainer...
Mehr lesen
Scheidung einer binationalen Ehe
Wenn Sie meine Artikel zu Beziehungen gelesen haben, ist Ihnen vielleicht klar geworden, welche besonderen...
Mehr lesen
Ehevertrag und Sittenwidrigkeit
Für viele Menschen ist der Gedanke an einen Ehevertrag unromantisch, für andere gehört er jedoch als...
Mehr lesen
Phänomene im Alltag - Der mangelhafte Umgang
Phänomene begegnen uns im Alltag regelmäßig. Wie ich schon festgestellt habe, geschieht dies vornehmlich...
Mehr lesen
Blog

Blog

Gibt es in Bremen die Inklusion?

Erstellt von Michael Ueberschaer am 04.04.2016, 09:00

 

Heute ist im Weser Kurier zu lesen, dass die Inklusion in Bremen auf den Prüfstand kommt.

"Vieles funktioniert aber bereits gut."

So heißt es im einleitenden Absatz des Artikels beim Weser Kurier. Da stellt sich die Frage:

Wozu dann die Inklusion auf den Prüfstand stellen?


question_1262378_1920_tmb.jpg

Im ersten Absatz des Artikels im Weser Kurier ist auch von Lernschwachen und verhaltensauffälligen Kindern die Rede. Im weiteren verlauf des Artikels wird auch noch von Hochbegabten gesprochen.

„Integration fängt in den Köpfen an!”

Diesen Satz prägte Prof. Dr. Georg Feuser schon vor 30 Jahren, wie einem seiner Vorträge zu entnehmen ist. Diesem Vortrag ist auch zu entnehmen, dass Inklusion eine Segregation nicht vorsieht.

Keine Inklusion in Bremen

Da in Bremen fleißig einsortiert und getrennt wird, kann nicht behauptet werden, dass im Bremer Bildungssystem Inklusion stattfindet. Insofern kann diese in Bremen auch nicht auf den Prüfstand gestellt werden.

Bremen war eine Hochburg der Inklusion. Zum einen gab es in Bremen einmal einen hoch anerkannten Studiengang. Zum anderen war Prof. Dr. Feuser an der Bremer Universität tätig. Es macht traurig, mit an zu sehen, wie aus einem Ansatz, der ein Menschenrecht nach Gleichbehandlung ins Auge fasst, seit Jahren eine Farce gemacht wird.

Entscheidung fällt der Stadt Bremen vor die Füße

Die damalige Entscheidung, den Studiengang ein zu stampfen, fällt Bremen und seinen Entscheidungsträgern im Bremer Bildungssystem nun zusätzlich vor die Füße. Im Artikel heisst es:

Er sagt auch, dass sich Bremen zwar auf einem guten Weg befinde, doch man werde „perspektivisch ohne Zweifel noch mehr Sonderpädagogen benötigen, weil sich der Anteil der Förderkinder in den vergangenen Jahren erhöht hat.

Abschließend sei von meiner Seite aus gesagt, dass es in der Inklusion keine Förderkinder gibt. Wie Prof. Dr. Feuser gesagt hat:

„Integration fängt in den Köpfen an!”