Frauenhausfinanzierung

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Die Frauenhausfinanzierung in Deutschland ist nach wie vor nicht eindeutig geregelt. In einigen Bundesländern bekommen Frauenhäuser nur Geld, wenn sie belegt sind. Eine angemessene Opferarbeit ist unter diesen Bedingungen nicht möglich.

Frauenhausfinanzierung  – Die Entscheider haben keine Ahnung

Es ist traurig, dass Frauenhäuser weder einheitlich noch sicher finanziert werden. Im Septemebr 2018 brichtet der WDR, dass z.B. NRW nicht in der Lage ist, die dortigen Frauenhäuser auf gesunde finanzielle Füße zu stellen.

Es ist für Menschen, die nicht betroffen sind, nicht vorstellbar. Die Mehrheit fragt sich, warum betroffene Frauen den Täter nicht anzeigen, den Täter nicht verlassen. Sie haben oft keine Möglichkeit, die Täter zu verlassen. Es fehlen oft die barrierefreien Alternativen.

50 neue Plätze in vorhandenen Frauenhäusern bis 2022

Es muss Opfer von häuslicher Gewalt in NRW schwer treffen, wenn die Gleichstellungsbeauftragte in NRW die Opfer allein läßt.

Opfer sind nach einer Tat mit großer Einsamkeit und Ohnmacht konfrontiert. Durch die mangelnde Finanzierung von Frauenhäusern können Frauenhäuser Opfer nicht angemessen auffangen.

Die Opfer bleiben einsam und ohnmächtig, finden nicht die wichtige Unterstützung, um sich vom Täter weg zu bewegen.

Dass NRW nun 50 neue Plätze schaffen will, macht fassungslos. Denn die Versorgung von Opfern mit sicheren Plätzen in Frauenhäusern bleibt nicht nur in NRW defizitär. Unter solchen Bedingungen werden sich Opfer weiterhin nur zögerlich an Frauenhäuser wenden.

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Mehr Plätze als Bedarf in Frauenhäusern notwendig

Für die vielen Tausend Opfer ist es elementar, dass sie jederzeit in ein Frauenhaus gehen können. Dabei dürfen weder finanzielle noch behördliche Hindernisse eine Rolle spielen.

Die deutsche Gesellschaft beläßt damit Opfer häuslicher Gewalt in ihrer Ohnmacht. Ein fataler Fehler, denn sie können deshalb ihre Grenzen nicht wahren.

Opfer und ihre Grenzen

Ofper sind darauf angewiesen, ihre Grenze deutlich zu machen. Dies kann ihnen nur gelingen, wenn sie den Täter verlassen. Die deutsche Gesellschaft nimmt derzeit billigend in Kauf, dass unzählige Frauen sich nicht trauen können.

Fazit

Opfer häuslicher Gewalt haben derzeit keine Lobby. Das hat auch damit zu tun, dass Nicht-Betroffenen nicht klar ist, wie sehr die Gewalttaten auf die Opfer wirken. Letztendlich sieht die deutsche Gesellschaft nicht richtig hin.

Besonders schwierig ist der Umstand, dass Opfer bei sich selbst nach Gründen für das Gewaltverhalten ihres Partners suchen.

 

 

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