Der Beziehungsblog - Aggressives Verhalten, Bildung, Ehe/Partnerschaft, Erziehung, Gewaltberatung, Gewaltkreislauf, Gewaltverhalten, Jungensozialisation, Kommunikation, Pädagogik, Phänomene und Selbstwahrnehmung

Gewaltverhalten

Über Gewaltverhalten wird kaum aufgeklärt.

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Psychische Gewalt bzw. Seelische Gewalt - Teil 3

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Im letzten Artikel dieser Artikelserie habe ich mir Seiten im Internet angeschaut, die die Begriffe 'Psychische Gewalt' und 'Seelische Gewalt' benutzen.

Es wurde im Artikel deutlich, dass  die gleichen Verhaltensweisen als Mobbing und als Psychische Gewalt bzw. Seelische Gewalt bezeichnet werden. 

Auf der Seite der Opfer hat dies augenscheinlich damit zu tun, dass viele Verhaltensweisen, obwohl sie kein Gewaltverhalten sind, ebenfalls unangenehme Gefühle verursachen.

Doch was bedeutet diese Vermischung auf der Seite der Täter? Darum soll es in diesem Artikel gehen.

Psychische Gewalt - Seelische Gewalt und die Täter*


 

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Häusliche Gewalt - Merkblatt für Täter und Täterinnen

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Das Beenden des eigenen Gewaltverhaltens ist nicht leicht. Dies ist Tätern und Täterinnen meistens überhaupt nicht bewußt.

Während Täter und Täterinnen zunächst wirklich glauben, dass ihre erste Gewalttat ein einmaliger Ausrutscher bleiben wird, wissen Wiederholungstäter, dass dies nicht der Fall ist.

Mit jeder erneuten Gewalttat wird die Hürde, sich eigene Probleme einzugestehen, größer und die Beendigung des eigenen Gewaltverhaltens rückt in weite Ferne.

Häusliche Gewalt und Aufklärung

Es gehört zum Gewaltkreislauf, dass Opfer die Verantwortung für das Gewaltverhalten von Tätern übernehmen. Entsprechend ist in der Öffentlichkeit oft die Rede davon, was Opfer tun können.

Doch es ist wichtig daran zu erinnern, dass Täter und Täterinnen die Verantwortung haben.

Opfer sind nicht verantwortlich und können nichts dafür tun, dass der Täter oder die Täterin sein bzw. ihr Gewaltverhalten dauerhaft beendet.

 


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Psychische Gewalt bzw. Seelische Gewalt - Teil 2

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In meinem Einführungsartikel zu häuslicher Gewalt stelle ich klar, was häusliche Gewalt ist.

Umso wichtiger ist es für mich im Interesse von Opfern und auch der Täter oder Täterinnen, Begriffskombinationen wie Psychische Gewalt und Seelische Gewalt zu problematisieren.

Psychische Gewalt und Seelische Gewalt und die zugewiesenen Handlungen

Im ersten Teil dieser Artikelserie zu psychischer und seelischer Gewalt habe ich eine erste Quelle zur häuslichen Gewalt im Internet auf Ihre Aussagen untersucht.
Im weiteren Verlauf dieses Artikels habe ich meinem Unverständnis bzgl. gewisser Aussagen Ausdruck verliehen.

Nachdem ich mich nun auch dem Thema Mobbing in Ehe und Partnerschaft in einer Artikelserie widme, fällt mir auf, dass bestimmte Verhaltensweisen beispielsweise bei scheidung.org als Psychische Gewalt und bei partnerschaft-beziehung.de als Mobbing bezeichnet werden.

 

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Die ausgerutschte Hand - Auch auf sehr bekannten Portalen zu finden - Häusliche Gewalt wird verharmlost

Ich habe schon in einem vorherigen Artikel zur 'ausgerutschten Hand' geschrieben. Nun ist mir Anfang des Monats ein Artikel auf t-online.de zum Thema Strafen in der Erziehung begegnet.

Auch hier wird die 'ausgerutschte Hand' sozusagen zum Programm. Wieder wird Verantwortung weg delegiert, die ganz klar den Eltern zukommt, die Ihre Kinder schlagen.

Im Artikel heißt es:


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Gewaltverhalten in KITAS - Der Umgang mit der Verantwortung

Haben Sie meine Artikel (z.B. http://gewaltberatung-bremen.de/blog/alkohol-und-haeusliche-gewalt.html) zur Verantwortung bei Gewaltverhalten gelesen?

Dann sind Sie damit vertraut, dass ausschließlich Täter und Täterinnen für ihr Gewaltverhalten verantwortlich sind, nicht die Opfer oder äußere Umstände.

Reaktionen lassen oft anderes vermuten

Nun habe ich zum Thema Gewalt in KITAS einen kurzen Artikel gefunden, indem ein anderer Eindruck erweckt wird.


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Gewalt gegen Frauen - Häusliche Gewalt ist ein unangenehmes Phänomen

Ein Mann zu werden ist nicht einfachLeider sind Männer vielfach dafür verantwortlich, dass Frauen Opfer Ihres Gewaltverhaltens werden.

Entgegen Ihrer Versprechungen, die sie innerhalb ihres Gewaltkreislaufs machen, schlagen die Täter nicht nur einmal zu, sondern immer wieder.

Äußere Ursachen sind entgegen Ihrer Annahme nicht verantwortlich. Verantwortlich sind Täter selbst, weil Sie mit Phänomenen so umgehen, wie Sie es während Ihrer Jungensozialisation gelernt haben.

Mangelnde Erkenntnis

Leider erkennen männliche Täter diese Zusammenhänge nicht und drehen sich entsprechend im Kreis, im Gewaltkreislauf. Der direkte Weg zu Veränderungen wäre der freiwillige Beginn einer Beratung in Form von Gewaltberatung.

Opfer versuchen Gewaltverhalten zu verhindern

Doch männliche Täter glauben, dass Sie ihr Gewaltverhalten allein beenden können und vor allem beenden müssen. Die Folge ist, dass männliche Täter ihre Ehefrauen oder Partnerinnen immer wieder schlagen und die betroffenen Frauen,  also die Opfer, jahrelang versuchen, das Gewaltverhalten Ihres Ehemanns oder Partners zu verhindern.

Die einzelnen Phasen des Gewaltkreislaufs lernen Sie in meiner Artikelserie zum Gewaltkreislauf kennen.

Im folgenden möchte ich Tätern anhand eines Beispiels aufzeigen, was es bedeutet, sich entsprechend der eigenen Jungensozialisation zu verhalten.

Ihre Jungensozialisation und Ihr Gewaltverhalten


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Suche nach Anti-Gewalttherapie beinhaltet die Annahme, dass Gewaltverhalten eine Krankheit ist

Gewaltverhalten liegt meistens keine Erkrankung zugrunde

Die Beendigung des eigenen Gewaltverhaltens setzt die Übernahme der eigenen Verantwortung voraus.

Wenn Sie oder ein(e) andere(r) Täter(in) allerdings nach einer Anti-Gewalttherapie suchen, dann liegt der Verdacht nahe, es besteht bei dem/der Suchenden die Annahme, Gewaltverhalten sei eine Krankheit.

Im Gewaltkreislauf findet Suche nach äußeren Ursachen statt

Diese Suche dient innerhalb des Gewaltkreislaufs der Abwehr diverser Gefühle.

Anfragen für die Gewaltberatung bei mir hatten teilweise auch zum Inhalt, ob die eigene Krankenkasse die Kosten für eine Beratung übernimmt.

Nicht nur, dass die Gewaltberatung keine Therapie ist; im allgemeinen ist bei Gewaltverhalten (häuslicher Gewalt) auch keine Therapie erforderlich.


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Was hat es mit den Begriffen Psychische Gewalt und Seelische Gewalt auf sich?

Es gibt die beiden Begriffe Psychische Gewalt und Seelische Gewalt. Die beiden Begriffe werden oft im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt genannt. Nach meinem Eindruck werden diese Begriffe inzwischen sehr inflationär benutzt. Wer sich mit dem Thema häusliche Gewalt beschäftigt, wird auch im Internet unweigerlich auf diese beiden Begriffe stoßen.

Wenn Sie meinen Artikel Was ist  Gewaltverhalten? schon gelesen haben, dann kennen Sie meine Definition von Gewalt. Diese Definition schließt die Begriffe Psychische Gewalt und Seelische Gewalt als Gewalt, besser gesagt Gewaltverhalten, aus und schafft Klarheit.

Psychische GewaltArtikelserie zu den Begriffen Psychische Gewalt und Seelische Gewalt

Während meiner Tätigkeit als Gewaltberater mit Tätern und Täterinnen ist mir zunehmend deutlich vor Augen getreten, dass in unserer Gesellschaft sehr viel Unsicherheit darüber besteht, was tatsächlich Gewaltverhalten ist. Ich möchte deshalb heute eine Artikelserie zu diesen beiden Begriffen starten.

In dieser Artikelserie möchte ich mir Quellen, die mit den Begriffen Psychische Gewalt und Seelische Gewalt arbeiten, genauer anschauen. Ich möchte verstehen, was dazu führt, dass diese Begriffe so allgegenwärtig benutzt werden.


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Was ist häusliche Gewalt? Eine eindeutige Antwort!

Hinter der Fassade zeigt jemand GewaltverhaltenDie Frage 'Was ist häusliche Gewalt' wird leider oft missverständlich beantwortet. Deshalb ist diese Frage eine wichtige Frage.

Die eindeutige Beantwortung dieser Frage möchte ich Ihnen in diesem Artikel liefern.

 

Häusliche Gewalt ist


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SW Werder Bremen - Mainz 05 - Geste von Djilobodji

Gewaltverhalten ist:

  • der tätliche Angriff einer Person durch Schubsen, Treten, Schlagen und andere Formen der körperlichen Beeinträchtigung
  • die Androhung eines solchen Verhaltens

Die Entscheidung des Spielers, die Geste des Kopf Abschneidens zu machen, ist eine Entscheidung für Gewaltverhalten.

Verhamlosung im Nachhinein

Der öffentliche Umgang in den Medien und in Kommentaren zeigt wie weit verbreitet es ist, ein solches Gewaltverhalten im Nachhinein situationsbezogen zu relativieren 


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Was ist Gewaltverhalten?

Weshalb die Frage "Was ist Gewaltverhalten?" und nicht die Frage "Was ist Gewalt?"?

Die Auffassung, dass Gewalt auch ohne die Handlung einer Person vorliegt, ist immer noch weit verbreitet. Diese Auffassung bekommt auch durch Veröffentlichungen im Internet Nahrung. So heißt es beispielsweise auf der Seite 'http://www.ard.de/home/ard/Gewalt_in_den_Medien__Was_ist_Gewalt_ueberhaupt_/73718/index.html' auf ard.de unter der Überschrift Strukturelle Gewalt:

Unter struktureller Gewalt versteht man Gewalt, die durch den Aufbau und die Regeln eines Gesellschaftssystems entsteht.

Der Logik dieser Aussage folgend, bedeutet dies, dass wir dauerhaft und permanent Gewalt ausgesetzt sind!

Es ist wichtig, darüber nach zu denken, denn das würde bedeuten, dass mir durch die Regel, eine Ampel nicht bei ROT zu überqueren, Gewalt angetan wird. Dies ist offensichtlich ziemlich absurd. Und dennoch gibt es Personen, die dieser Logik folgen und Gewaltverhalten genau damit rechtfertigen.

Gewalt oder genauer Gewaltverhalten setzt eine Handlung voraus


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Ist Gewaltverhalten entschuldbar?

BluemenstraußEntschuldigung als Phase des Gewaltkreislaufs

Innerhalb des Gewaltkreislaufs kommt ein Täter / eine Täterin nach seiner / ihrer Gewalttat immer und immer wieder auf die Idee, sich zu entschuldigen. Das betroffene Opfer nimmt die Entschuldigung immer wieder an.

Dadurch kann der Eindruck entstehen, auch innerhalb unserer Gesellschaft, dass es möglich ist, sich vom eigenen Gewaltverhalten zu entschuldigen.

Der Begriff Schuld impliziert die Vorwerfbarkeit einer Handlung

Mit seiner / ihrer Entschuldigung bzgl. seines / ihres Gewaltverhaltens bittet ein Täter / eine Täterin also darum, dass das Opfer ihm / ihr das Gewaltverhalten nicht mehr vorwirft.

Opfer nehmen die Entschuldigung wie schon gesagt immer an!


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Aggressives Verhalten - Artikelserie
Artikelserie Der Gewaltkreislauf nach Joachim Lempert
Klassische Beziehungsprobleme


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