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Täter/in und Opfer im Kreislauf der häuslichen Gewalt

Lesen Sie in der laufenden (noch nicht beendet) Artikelserie, warum Sie im Gewaltkreislauf kein Ende finden

Der Gewaltkreislauf und seine Auswirkungen
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Die Bedeutung des Gewaltkreislaufs

Die Bedeutung des Gewaltkreislaufs

Statistiken gehen davon aus, dass Partnerschaften, in denen Gewaltverhalten, also häusliche Gewalt, eine Rolle spielt, im Durchschnitt 7 Jahre Bestand haben.

Mitmenschen, die nicht betroffen sind, also weder Täter, Täterin oder Opfer sind, haben erfahrungsgemäß große Schwierigkeiten, sich zu erklären, warum Opfer nicht gehen und die Partnerschaft oder Ehe beenden.

Der Gewaltkreislauf kann hierüber Aufschluß geben.

Allerdings nur dann, wenn wir uns vergegenwärtigen, dass der Täter oder die Täterin darin 'agiert' und das Opfer im Gewaltkreislauf 'reagiert'.

Täter und Täterinnen agieren im Gewaltkreislauf allerdings nicht tatsächlich, sondern Sie folgen einem Prinzip, das Teil des Gewaltkreislaufs ist.
 

Das Prinzip des Gewaltkreislaufs ist:

  1. Täter oder Täterin haben nicht die Verantwortung für Ihr Gewaltverhalten.
  2. Das jeweilige Opfer hat die Verantwortung für das Gewaltverhalten des Täters oder der Täterin


Gewaltkreislauf

Der Gewaltkreislauf sagt aus, dass sich Täter oder Täterin auf der einen und das Opfer auf der anderen Seite im Kreis bewegen.

Das bedeutet, dass beide Seiten immer und immer wieder dieselben Phasen durchlaufen und sich nach dem Gewaltverhalten des Täters oder der Täterin auf das nächste Gewaltverhalten zu bewegen.

Der abgebildete Gewaltkreislauf zeigt auf, welche Phasen ein Täter oder eine Täterin nach seiner bzw. ihrer Tat durchläuft.

Wie unschwer zu erkennen ist, beginnt der Täter oder die Täterin bald, sich für sein/ihr Gewaltverhalten zu entschuldigen und Versprechungen zu machen, dass so etwas nicht mehr vorkommt.

Im weiteren Verlauf geht der Täter oder die Täterin dazu über, sich zu rechtfertigen und über Schuldzuweisungen die Verantwortung für sein bzw. ihr Gewaltverhalten an das Opfer ab zu geben.

Wenn das Opfer die Verantwortung übernimmt, machen der Täter bzw. die Täterin und das Opfer den entscheidenden Schritt zur nächsten Tat.


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Im folgenden Video erfahren Sie Grundlegendes zum Gewaltkreislauf.

Ich spreche darüber, was Täter bzw. Täterin und das Opfer mit der Verantwortung machen.

Fazit

Sowohl für Täter und Täterinnen sowie für Opfer bietet der Gewaltkreislauf Einblicke in die Dynamik häuslicher Gewalt.

Täter und Täterinnen gelingt es, die Verantwortung los zu werden. Nur wenn diese die Verantwortung übernehmen, werden Sie beginnen, an einer Veränderung zu arbeiten.

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Lesen Sie auch die Artikelserie Der Gewaltkreislauf und seine Auswirkungen !

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Über Michael Ueberschaer

Ich bin Michael Ueberschaer. Ich bin selbständiger Blogger.

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