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Aggressives Verhalten wirkt auf Ihre Mitmenschen

Aggressives Verhalten wirkt auf Ihre Mitmenschen
Im vorherigen Artikel in dieser Artikelserie habe ich darüber berichtet, was Sie von Ihrem aggressiven Verhalten haben. Nun möchte ich Ihnen vergegenwärtigen, welche Wirkung Ihr aggressives Verhalten auf Ihre Mitmenschen entfaltet.

Grundsätzlich können wir uns in Anwesenheit anderer Mitmenschen aggressiv verhalten oder wenn wir allein sind. Sind Mitmenschen anwesend, hat aggressives Verhalten eine unangenehme Wirkung auf Ihre Mitmenschen zur Folge.

Welche Wirkung hat aggressives Verhalten?

Mit Ihrem aggressiven Verhalten erreichen Sie nicht nur etwas für sich, sondern Sie wirken auf Ihre Mitmenschen ein.

Dabei ist es egal, ob Sie laut werden, Ihre Partnerin oder Ihren Partner oder andere Mitmenschen anschreien, gegen Gegenstände treten, Gegenstände zerstören oder werfen oder im Straßenverkehr drängeln.

Sie erzeugen Angst

Mitmenschen, die mit Ihrem aggressiven Verhalten konfrontiert sind, bekommen Angst. Im Straßenverkehr kann dies dazu führen, dass die betroffenen Verkehrsteilnehmer versuchen aus der aktuellen Situation heraus zu kommen.

Sie könnten versuchen durch Beschleunigung oder durch einen Spurwechsel von Ihnen weg zu kommen.

Wenn Sie laut werden, schreien oder Gegenstände zerstören bzw. werfen, erzeugen Sie ebenfalls Angst.

Auch hier werden Ihre Mitmenschen versuchen, nicht selbst verletzt zu werden. Sie werden zum Beispiel versuchen, Sie zu beruhigen oder aus der Situation heraus zu gehen.


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Die Angst Ihrer Mitmenschen merken?

Gute Selbstwahrnehmung Ihrer Mitmenschen

Wenn Ihre Mitmenschen eine gute Selbstwahrnehmung haben, werden diese Ihnen, wenn technisch möglich, sagen, dass Sie Ihren Mitmenschen Angst machen. Normaler Weise sollten Sie die Angst Ihrer Mitmenschen nun mitbekommen.

Doch dazu benötigen Sie ihrerseits eine gute Selbstwahrnehmung. Denn nur wenn Sie in der Lage sind, selbst Angst zu empfinden, werden Sie diese auch bei Ihren Mitmenschen merken, Andernfalls werden Sie die Angst Ihrer Mitmenschen sogar abwehren. 

Keine gute Selbstwahrnehmung Ihrer Mitmenschen

Andernfalls werden Ihre Mitmenschen vielleicht selbst laut, verhalten sich ihrerseits aggressiv. Dann werden Sie die Angst bei Ihren Mitmenschen auf keinen Fall mitbekommen.

Nachhaltige Folgen in Ihrer Partnerschaft

Wenn Sie sich im Kontakt mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner oft aggressiv verhalten, erzeugen Sie also, neben anderen Gefühlen wie z.B. Verwirrung, Schockiertheit oder Ohnmacht, jedesmal Angst.

Wenn Ihre Partnerin oder Ihr Partner mit ihrer oder seiner Angst nicht von Ihnen wahrgenommen wird, bleibt sie oder er auf der Angst sozusagen sitzen.

Das bedeutet, dass sie oder er im Kontakt mit Ihnen grundsätzlich Angst hat.

Die Folgen sind fatal, denn Ihre Partnerin/Ihr Partner wird:
  • vornehmlich Angst mit Ihnen empfinden
  • sich zurück ziehen
  • sich vorsichtig(er) verhalten
  • eigene Bedürfnisse nicht (mehr) formulieren
  • eigene Grenzen nicht (mehr) aufzeigen

Angenehme Gefühle treten in den Hintergrund und die Basis Ihrer Beziehung, nämlich Kontakt, geht Ihnen beiden verloren. Die Folge kann sein, dass Ihre Beziehung eines Tages nicht mehr trägt.

Fazit

Mit Ihrem aggressiven Verhalten nehmen Sie Ihrer Beziehung die Basis, indem Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner unangenehme Gefühle bereiten. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie die Not Ihrer Partnerin bzw. Ihres Partners mitbekommen, da Sie mit Ihrem aggressiven Verhalten eigene Gefühle beseitigen.

Sie erkennen Ihre eigenen Grenzen nicht und sind damit auch nicht in der Lage, die Grenzen Ihrer Mitmenschen wahr zu nehmen. Wenn Sie dauerhaft eine entspannte Zweierbeziehung führen möchten, sind Sie gefordert, eine Veränderung herbei zu führen.

Im nächsten Artikel erfahren Sie, wie Sie damit beginnen.


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Hilfreicher Artikel

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Diese Umfrage endet am 31. Dez 2017 - 00:00 Uhr

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Über Michael Ueberschaer

Ich bin Michael Ueberschaer. Ich bin selbständiger Blogger.

Hier im Blog finden Sie Artikel zur Gestaltung von Beziehungen. Dabei dreht sich alles um das magische Dreieck Phänomene, Selbstwahrnehmung und Kommunikation.
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